Hinkommen und doch schon Urlaub haben
Hier wird es schwierig. Das werden uns sicher viele Autofahrer bestätigen, die längere Zeit auf sommerliche Autobahnen verbracht hatten. Damals mußten wir auch wie alle bereits 04.00Uhr in Dresden aufbrechen und hatten dank "hervorragender" Autobahn (1994) schon nach 5 Stunden unseren Treffpunkt in Nordbayern erreicht. Wenn das so weitergeht....
Aber es ging dann sehr zügig weiter, so daß wir bereits abends am Gardasee waren, unseren ersten Urlaubs-Anlaufpunkt. Der Zeltplatz in Riva war für eine Nacht ganz ordentlich, den Tag mit einem Eis und einem langen Spaziergang beendet.

Am nächsten Morgen quängelten bereits die Kinder und wollten baden. Unsere Fähre ging erst Montag früh, so blieb genügend Zeit. Aber selbst im Hochsommer war der See noch so kalt, daß wir uns nur ordentlich erfrischten. In der größten Mittagshitze (!) setzten wir uns ins Auto und fuhren an der Westseite des Gardasees (hierfür auf alle Fälle genügend Zeit einplanen) nach Süden Richtung La Spezia, unseren Fährhafen.
Wir kamen am Abend an und konnten so die Einfahrt unsere Fähre beobachten. Von anderen Mitreisenden erfuhren wir von der Möglichkeit, daß man die Nacht bereits an Bord der Fähre verbringen kann, da sie bis zum nächsten Morgen im Hafen lag.
Die Übernachtung klar gemacht und dann mit den Autos auf die Fähre gefahren. Und jetzt begann wirklich der Urlaub, auch für die Autofahrer. Da von dieser Möglichkeit relativ wenig Leute wußten, waren wir fast allein auf Deck und hatten so einen erholsamen Abend in unseren Liegestühlen.
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