Hinweise aus eigener Erfahrung
Ob man die Fährkarten schon vorher kauft, ist Ansichtssache und hängt von der Zeit ab. Aber das Angebot an Fährverbindungen ist ausreichend und in jedem Reisebüro liegen die Fährpläne und Preise aus.
Das Leben ist auf der Insel teurer als in Frankreich. Der Camper hat genügend mit, verpaßt aber die wunderbaren korsischen Spezialitäten. Wir versorgen uns fast ausschließlich im Urlaubsland, da wir uns bereits das ganze Jahr auf Käse, Wein und frisches Baguette freuen.
Wenn es nach unseren Verwandten gegangen wäre, hätten wir diese Insel nie betreten dürfen. Radiomeldungen und Zeitungsberichten sind trotzdem aufmerksam zu verfolgen. Wir haben "eingefallene" Feriensiedlungen, zerschossene Straßenschilder, viel Polizei und Militär gesehen, hatten aber nie das Gefühl der Unsicherheit. Die positiven Eindrücke überwogen. Andere Reisende werden andere Erfahrungen haben. Wir vertrauen immer noch auf ein gesundes Urteilsvermögen und passen uns weitgehend an, sind auf die eigene Sicherheit bedacht. Bei unseren Renault wurde zwar versucht, den Kofferraum zu öffnen, aber dies hätte an vielen Plätzen der Welt genauso passieren können.
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