Nach einer Woche Ostküste wollten wir die Seiten wechseln und die laut Reiseführer interessantere Westseite ansehen. Also Umsetzen mit Gepäck. Am Abend zuvor legten wir die Route fest. Da wir bereits Erfahrungen mit der Castagniccia hatten und die schmalen Straßen zu schätzen wußten, entschieden wir uns für die Südroute über Aleria und Corte. Man soll nie mit halbvollen Tank ins Landesinnere fahren!, diese Weisheit eines Reiseführers haben wir befolgt, obwohl sich die Zeiten selbst im Innersten geändert haben. Die Straßen sind in einem durchweg gutem Zustand, wenn man von der Enge im Gebirge absieht, aber auch das war für uns mehr Reiz als Unangenehm.
Zurück zur Strecke; bis Corte bekannt, dann die D84 über den Vergio-Paß. Man soll sich unbedingt Zeit lassen, rechts der Mte.Cinto ist lange ein Begleiter, auch hat man sehr oft schöne Aussichtspunkte an der Strecke. Es reizt zum Anhalten und Wandern. Die Gegend ist grüner und wasserreicher. Und auch die von vielen Postkarten bereits "Bekannten" traf man hier:

Nach Evisa fährt man direkt an der Spelunca-Schlucht vorbei und ahnt bereits, welch Vergnügen eine Wanderung durch diese Schlucht machen muß, doch dazu später mehr.
![]()