Cirque de Troumouse

Wesentlich ruhiger und nicht ganz so überlaufen ist der "gleich nebenan" liegende Cirque de Troumouse. Dabei ist er von seinen Ausmaßen wesentlich größer, wirkt aber nicht so spektakulär, weil die Wände nicht ganz so hoch sind wie beim bekannteren Nachbarn, dem Cirque de Gavarnie. Dennoch unbedingt besuchen! und vorallem viel Zeit und Getränke mitnehmen. Mit dem Auto gelangt man über die D922 bis zur Mautstelle. Hier kann man sein Auto stehen lassen und den Rest zu Fuß bewältigen. Für uns kam dies nicht in Frage, und wir bezahlten die verhältnismäßig teure Maut. Dafür durften wir erstklassige Straße fahren mit immer wieder herrlichen Ausblicken auf die Umgebung. Im Zentrum des Cirque war dann der Parkplatz.

Postkarte vom "Cirque de Troumouse"

Sollte doch jemand unbedingt wandern wollen, so muß er sich auf anstrengende und steile 7km Hinweg und auch wieder 7km Rückweg einrichten. Da wir uns hier auf 2000m Höhe befinden, ist es fast vegetationslos. Die Sonne brennt im Hochsommer besonders rücksichtslos.

Wir begaben uns deshalb auch sofort zu dem einzig schattigen Platz des Cirques, der Madonna-Statue. Hier war dann auch die Hälfe des Wasservorrates alle. Trotzdem wollten wir noch zahlreiche kleine und größere Bergseen, Hügel und Absätze erkunden. Bei einer Länge von ca. 10km keine einfache Aufgabe. Unser Jüngster in der Bauchtrage wackelte anfangs fleißig mit, nach 15min dann hörten wir nur noch leise Schnarchtöne. Für uns höchste Zeit für das nächste Picknick. Den Rest des Cirques habe ich dann mit meinen ältesten Sohn im "Eilgang" erlaufen.

Fazit: Herrlicher Picknick-Platz, nicht zu überlaufen, leicht erreichbar, dafür aber absolut schattenlos und im Hochsommer ohne Sonnenschirm für unseren Jüngsten nicht empfehlenswert.

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